toplinks

Start
Profil
Themen
Termine
Eine Woche
Links
Kontakt
akzente
Impressum
btfraktion


    © 2000 by Christiani

toprechts
Dieser Artikel ist in der Augabe 03/05 der erschienen

Freiwillig an die Spitze


Wie sich unsere Gesellschaft durch die Modernisierung der Freiwilligendienste erneuern könnte

VON MICHAEL BÜRSCH UND FRANK S. NEBELUNG

"Meine langjährige Erfahrung im öffentlichen Leben hat mich gelehrt, dass es nie und nimmer für jedes Problem ein staatliches Programm geben kann. Ich kann Ihnen versprechen, 100 verschiedene Dinge für Sie alle zu tun, aber keines davon wird einen wirklichen Fortschritt bewirken, solange wir alle als Bürgerinnen und Bürger nicht unseren eigenen tätigen Beitrag leisten und verstärken."

Bill Clinton (1992)

Vorbild USA? In dieser Funktion findet man das mächtige Land jenseits des Atlantik nur selten zitiert, und fast scheut man sich als Angehöriger des alten Europa, amerikanische Politikansätze als Reformoption zu erwägen. Mindestens eine Ausnahme sollten wir jedoch machen: Die so genannten Freiwilligendienste, in denen sich junge und auch ältere Menschen in gemeinnützigen Projekten für andere engagieren, sind unter verschiedenen US-Präsidenten auf beispielhafte Weise organisiert worden.

Auch Deutschland denkt öffentlich über die Neuordnung der Freiwilligendienste nach. Allerdings steht die Debatte bei uns nach wie vor im Schatten der Reform von Wehr- und Zivildienst als staatlich verordneten Pflichtdiensten - und damit in einem politischen Kontext, der im Widerspruch steht zum freiheitlichen Geist des bürgerschaftlichen Engagements, den die Modernisierung unserer Freiwilligendienste atmen sollte. Freiwilligendienste sind, richtig verstanden, Lernorte für bürgerschaftliches Engagement, für gemeinwohlorientiertes Handeln und für gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und in diesem Sinne zugleich Orte einer lebendigen Bürgergesellschaft. Es darf daher nicht darum gehen, durch den Ausbau dieser Dienste einen wohlfeilen Ersatz für die Zivildienstleistenden zu schaffen. Die zahlreichen Plädoyers für ein soziales Pflichtjahr weisen gesellschafts- und auch engagementpolitisch in die falsche Richtung...

...den vollständigen Artikel im PDF Format finden Sie hier...

>