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Das Bürgerschaftliche Engagement hat Zukunft

Michael Bürsch zum Vorsitzenden der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" gewählt

Anlässlich der heutigen Einsetzung der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" durch den Deutschen Bundestag erklärt der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Bürsch (SPD):

Die Einsetzung der Enquete-Kommission "Zunkunft des Bürgerschaftlichen Engagements" ist eine große Chance, dem Thema endlich die öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, die es verdient. Die Wahl zum Vorsitzenden der Kommission ist für mich Ehre und Herausforderung zugleich.

In Deutschland existiert eine ungeheure Vielfalt Bürgerschaftlichen Engagements. Jeder Dritte der über 14-jährigen ist heute ehrenamtlich tätig, es sind also rund 22 Millionen Bundesbürger, die durch ihre Arbeit die Zivilgesellschaft tragen.

In einer sich schnell wandelnden Gesellschaft verändern sich aber auch die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement. Staatlich und privat organisierte Solidarität müssen in Zukunft miteinander zu Netzwerken verwoben werden. Keine noch so liberale und individualisierte Gesellschaft kann ohne einen Kern an geteilten Werten und Überzeugungen auskommen. Sie ist auf die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, auch ohne gesetzlichen Zwang füreinander einzustehen.

Die Einsetzung der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" verfolgt mehrere Ziele. Zunächst geht es um eine Bestandsaufnahme, wie die Rahmenbedingungen Bürgerschaftlichen Engagements heute aussehen. Noch wichtiger ist jedoch, aus diesen Erkenntnissen auch Konsequenzen zu ziehen. Die Kommission soll praktische Handlungsempfehlungen für die Bundes-, Landes- und Kommunalebene machen. Sie soll zeigen, an welchen Stellen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht, im Stiftungs-, Vereins- oder Arbeitsrecht Defizite bestehen, die beseitigt werden müssen. Es gilt ein gesellschaftliches Klima zu fördern, das zum Engagement ermutigt. Gerade junge Leute müssen wir motivieren, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

Die Kommission wird sofort ihre Arbeit aufnehmen. Bis zum Ende der Legislaturperiode soll sie ihre Ergebnisse vorlegen. In meinen Ehrenamts-Anhörungen im Wahlkreis habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Engagierten an der Basis am besten wissen, wo die Probleme liegen und was am dringendsten verbessert werden muss. Ich würde mich deshalb darüber freuen, wenn die Träger ehrenamtlicher Arbeit im Kreis Plön und in Neumünster sich aktiv an der Arbeit der Kommission beteiligen.

Für Interviewanfragen und weitere Informationen zur Enquete-Kommission wenden Sie sich bitte an das Berliner Büro, Tel.: 030 / 227 737 58. Die von Dr. Michael Bürsch heute im Deutschen Bundestag gehaltene Rede finden Sie hier.

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