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Die Hartz-Vorschläge im Überblick

Das Hartz-Papier verfolgt vorrangig das Ziel, Arbeitslose und Beschäftigte
rasch und nachhaltig auf dem ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

  1. Service für Kunder – JobCenter
  2. Job Center werden künftig die lokalen Zentren für alle Dienstleistungen am Arbeitsmarkt sein. Dazu gehören das Arbeitsamt und verschiedene Beratungs- und Betreuungsleistungen (Sozialamt, Jugendamt, Wohnungsamt, Personal-Service-Agenturen usw.).

  3. Familienfreundliche Quick-Vermittlung
  4. Ein Bündel von Maßnahmen soll die Vermittlung beschleunigen: frühzeitige Meldung von drohender Arbeitslosigkeit, bessere Betreuung durch Profilbildung, Eigenverantwortung der Vermittler, Einbindung der Arbeitgeber etc.

  5. Neue Zumutbarkeit
  6. Die Zumutbarkeit neue Arbeit anzunehmen wird neu formuliert. Dies geschieht in Abhängigkeit von der familiären Situation des Arbeitslosen. Gleichzeitig können Sperrzeiten zukünftig „dosierter" eingesetzt und flexibler gehandhabt werden.

  7. Ausbildungs-Zeit-Wertpapier für Jugendliche
  8. Dieses neue Instrument finanziert zusätzliche Ausbildungsstellen. Es garantiert dem Inhaber einen Ausbildungsplatz.

  9. Förderung älterer Arbeitnehmer – Bridge-System:
  10. Das Bridge-System ermöglicht älteren Arbeitslosen den freiwilligen Ausstieg aus der Betreuung durch das Job-Center. Sie erhalten weiterhin monatliche Leistungen und den vollen Schutz der Sozialversicherung. Job Center können sich aber stärker auf Personen konzentrieren, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

  11. Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammenführen:
  12. Durch die Zusammenlegung zweier Sozialleistungssyteme wird der Verwaltungsaufwand erheblich verringert und transparenter. Durch die einfachere Verantwortlichkeit wird die Vermittlung beschleunigt.

  13. Kein Nachschub für Nürnberg:
  14. Zukünftig können Unternehmen freiwillig eine Beschäftigungsbilanz erstellen. Ist diese positiv, erhalten die Unternehmen einen Bonus in der Arbeitslosenversicherung.

  15. Personal-Service-Agenturen (PSA)
  16. Die zu schaffenden PSA sollen – ähnlich wie moderne Zeitarbeitsfirmen – Einstellungsbarrieren überwinden und Arbeitslose mit einer neuen Form der Arbeitnehmerüberlassung schnell in den Arbeitsmarkt integrieren.

  17. „Ich-AG", „Familien-AG", Mini-Jobs
  18. Dieser neue Weg bekämpft das Problem der Schwarzarbeit. Die „Ich-AG" ist eine Vorstufe zur Selbständigkeit. Arbeitslose erhalten Anreize und Zuschüsse, um eine „Ich-AG" zu gründen. Deren Einnahmen werden pauschal zu 10% besteuert.

  19. Personal, Organisation und Steuerung
  20. Die Bundesanstalt für Arbeit wird modernisiert, mit einem neuen Leitbild und bei stärkeren Erfolgskriterien der Aufgaben.

  21. Kompetenz-Center
  22. Die Landesarbeitsämter werden zu Kompetenz-Centern ausgebaut. Sie koordinieren alle arbeitsmarkt-, wirtschafts- und sozialpolitischen Initiativen. Ein Weg zu mehr Beschäftigung.

  23. Finanzierungspaket - Job Floater
  24. Mit dem Konzept des Job-Floaters wird verstärkt Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert. Unternehmen werden finanziell Unterstützt, wenn sie Arbeitslose dauerhaft einstellen.

  25. Beitrag der Profis der Nation, Masterplan, Projektkoalition
    Nur gemeinsam können Politiker, Unternehmen, Gewerkschaften und Arbeitslose das deutsche Beschäftigungsproblem lösen. Jeder wird aufgefordert, sich auf sein Können und seine Stärken zu konzentrieren und mit anzupacken.