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Artikel aus Probsteier Herold vom 28.März 2003

Die Ostseeklinik stellt sich noch einmal vor

Informationsbesuch von MdB Michael Bürsch

Chefarzt Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda (l) und Geschäftsführer Thomas Fettweis erläutern dem MdB Michel Bürsch (Mitte) die Einrichtung der Ostseeklinik.
Foto: Runge

Schönberg-Holm (rr) Der Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Bürsch (SPD) wollte sich in der Ostseeklinik Holm am Mittwoch einen Überblick über den aktuellen Stand des Gesundheitswesens und der Rehabilitation in der Fachklinik in den Salzwiesen verschaffen.

Als Gesprächspartner standen dabei Chefarzt Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda, der Geschäftsführer Thomas Fettweis, sowie Oberarzt Wolfgang Esters und der Physiotherapeut Hans-Rudolf Schmidt zur Verfügung. Karl-Heinz Pliete von der Gewerkschaft Verdi ergänzte die kompetente Runde.

Reha hat Zukunft, da waren sich alle einig, schließlich werden im Jahr rund 7 Millionen Euro für Rehabilitation ausgegeben. Die BfA ist mit etwa zwei Millionen wichtigster Partner und hat in der Klinik von den 230 Betten 180 reserviert.

Immer wieder signalisieren viele Entwicklungen aus Wirtschaft und Politik auch ein wenig Unsicherheit für die Einrichtungen. Michael Bürsch machte jedoch noch einmal deutlich, dass er sich trotz Kostendämpfung im Gesundheitswesen für die Rehabilitation erkrankter Menschen einsetzen wird.

Die Klinik in den Schönberger Salzwiesen, einen Steinwurf von der Ostsee entfernt, betreut Patienten mit Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs, der Gefäße, der Atemwege, des Stoffwechsels und der Bewegungsorgane.

Bei Herzkrankheiten spielt besonders die Veränderung des Lebensstils auf den Behandlungserfolg eine bedeutende Rolle. Gerade in diesem Bereich hat sich die Fachklinik einen besonderen Ruf erworben und bietet, so der Geschäftsführer Thomas Fettweis, hervorragende Qualität zu guten Preisen.

Gerade in den Sommermonaten ist die Einrichtung natürlich besonders beliebt, denn die Patienten haben unter den verschiedensten Einrichtungen die Qual der Wahl.

Intensiv wird von der Ostseeklinik mit den Akutkrankenhäusern zusammen gearbeitet, denn der Verlauf der Erkrankung soll möglichst günstig beeinflusst werden.

In Schönberg-Holm stehen da rund 100 hochmotivierte Mitarbeiter zur Verfügung mit Fachärzten, Krankenpflegekräften, Psychologen, Psychotherapeuten oder Ernährungsberaterinnen. Fachkräfte gibt es für Punktionsdiagnostik und im Sozialdienst. Sport- und Bewegungstherapeuten, Ergotherapeuten ergänzen die medizinische Betreuung.

Die Ostseeklinik ist Schönbergs größter Arbeitgeber, klar, dass sich auch Bürgermeister Wilfried Zurstraßen immer wieder für die Belang der Klink stark macht. Bei vielen Schöneberg-kulturell Veranstaltungen sind die Patienten der Ostseeklinik gerngesehene Gäste.

Die Lebensstilveränderung spielt seit etwa 15 Jahren eine große Rolle. Hier wurden besondere Konzepte entwickelt, die beim Patienten eine ganz neue Lebensmotivation schafft. Nichtrauchertherapien gibt es oder spezielle Bewegungsprogramme, bei denen sogar mit dem TSV Schönberg gut zusammen gearbeitet wird.

Auch die Ernährung, so der Chefarzt, spielt eine wesentliche Rolle neben der Beendigung des Rauchens. Wichtig sind regelmäßige körperliche Aktivitäten und der gezielte Stressbelastungen.

Dass man in Schönberg erfolgreich ist, so Hans-Rudolf Schmidt, beweist auch die Tatsache, dass viele ehemalige Patienten an den Ostseegestaden ihren Wohnsitz genommen haben. Eine Besonderheit ist das kleine Schlaflabor der Ortseeklinik mit 2 modernen Diagnostik- und Therapieplätzen

Mit einem Faltblatt wirbt die kreative Einrichtung für einen Ostseeaufenthalt in der Osterzeit. "Haben Sie Lust auf eine frische Brise?" heißt es da einladend. Über die Ostertage wird da wieder ein tolles Basisprogramm geboten, ein 8 Tage-Aufenthalt im 1 1/2 Zimmer Appartement, bei Vollpension inklusive aller Diätformen. Geboten werden da umfangreiche Freizeit- und Kulturprogramme und die herrliche Ostseelandschaft. Schwimmbad oder Sauna locken den Gast.

Geworben wird auch mit einer Gesundheitswoche, hier steht zusätzlich noch eine ärztliche Aufnahmeuntersuchung inklusive Ruhe- und Belastungs-EKG im Programm sowie Massage, Moorpackung, Gruppengymnastik oder eine Lehrküchenveranstaltung.

Anfang September soll mit einem Holmer Kolloquium und einem Tag der offenen Tür der 30. Geburtstag der Ostseeklinik gefeiert werden. Fachleute und die Bevölkerung sind natürlich von der Klinik zum Mitfeiern eingeladen.